Kategorie: Podcast

  • Kann KI Strategie?

    Kann KI Strategie?

    KI könnte schon bald dafür sorgen, dass alle Unternehmen dieselbe Strategie verfolgen.

    Denn was passiert, wenn alle dieselbe KI nutzen, mit ähnlichen Daten arbeiten und dieselben Fragen stellen?

    Dann werden die Strategien vielleicht besser.

    Aber sie werden auch austauschbarer.

    Genau über dieses Spannungsfeld spreche ich in der neuen Podcast-Folge mit Prof. Dr. Julia Hautz von der Universität Innsbruck.

    Julia beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Strategieprozessen.

    In ihrer Forschung untersucht sie nicht nur, welche Strategie ein Unternehmen verfolgt, sondern vor allem:

    Wie entsteht Strategie?
    Wie wird sie umgesetzt?
    Welche Tools und Prozesse unterstützen dabei?
    Und wie verändert KI gerade hier die Spielregeln?

    Denn Strategie bedeutet, anders zu sein.

    Der Wettbewerbsvorteil entsteht deshalb nicht dadurch, dass ein Unternehmen KI nutzt.

    Er entsteht dadurch, wie es KI nutzt: Mit eigenem Wissen, eigenen Daten und einem eigenen Prozess.

    In der neuen Folge gehen wir deshalb der Frage nach, wie Unternehmen KI für ihre Strategiearbeit einsetzen können, ohne ihre Einzigartigkeit zu verlieren.

    Wir sprechen darüber, wie KI das Wissen einer gesamten Organisation zusammenbringen kann und warum mehr Beteiligung nicht automatisch zu einer besseren Strategie führt.

    Außerdem geht es um die Frage, warum so viele Strategien an der Umsetzung scheitern und weshalb Mitarbeiter eine Strategie eher mittragen, wenn sie selbst an ihrer Entwicklung beteiligt waren.

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  • Wie KI die Beratungsindustrie radikal verändert

    Wie KI die Beratungsindustrie radikal verändert

    Wer wegen KI auf Juniors verzichtet, macht einen teuren Fehler.

    Das sagt Martin Hinz, Vorstand der ConVista Consulting AG, in der neuen Podcast-Folge.

    KI verändert viele Aufgaben in der Beratung:

    Sie schreibt Code.
    Sie unterstützt bei Konzepten, Angeboten und Dokumentationen.
    Sie analysiert Prozesse.

    Und sie dient als Sparringspartner für neue Ideen.

    Doch KI macht Berater nicht überflüssig.

    Sie verändert ihre Rolle.

    Weniger Produktion.
    Mehr Einordnung.
    Mehr kritische Fragen.

    Und volle Verantwortung für das Ergebnis.

    Denn kein Berater kann einem Kunden sagen:

    „Das Konzept war nicht perfekt, aber die KI hat es geschrieben.“

    Die Zukunft der Beratung entscheidet sich nicht durch weniger Menschen, sondern durch das Zusammenspiel von KI, Erfahrung und neuen Talenten.

    Darüber spreche ich mit Martin in der neuen Folge.

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  • Woom Bikes: Erfolgsprozesse

    Woom Bikes: Erfolgsprozesse

    Zwei Väter bauen in ihrer Garage Fahrräder für ihre eigenen Kinder.

    13 Jahre später verkauft das Unternehmen 400.000 Fahrräder pro Jahr.

    Was wie eine klassische Erfolgsgeschichte klingt, bringt eine entscheidende Herausforderung mit sich:

    Wie wächst ein Unternehmen weiter, ohne dass die eigenen Prozesse irgendwann zum Engpass werden?

    Genau darüber spreche ich mit Lukas Strobl, der bei woom das Business Process Management verantwortet, in der neuen Podcast-Folge.

    Denn auf dem Weg vom Start-up zum Scale-up reicht es irgendwann nicht mehr, für zusätzliches Geschäft einfach zusätzliche Mitarbeitende einzustellen.

    Plötzlich müssen 30.000, 40.000 oder 60.000 Fahrräder mehr bestellt, transportiert und verkauft werden – möglichst mit denselben personellen Ressourcen.

    Gleichzeitig verändern sich Märkte, Systeme und Teams so schnell, dass ein Prozess, der heute dokumentiert wird, wenige Wochen später schon wieder überholt sein kann.

    Lukas erklärt, wie woom versucht, genau diese Herausforderung zu lösen: mit klaren Verantwortlichkeiten, einer Key-User-Struktur und Projekten, die nicht nur einzelne Abteilungen optimieren, sondern das gesamte Unternehmen verbinden.

    In dieser Folge lernst du:

    • Wie woom Prozesse aufgebaut hat, die das schnelle Wachstum des Unternehmens unterstützen

    • Warum Process Owner und Key User entscheidend sind, um Wissen und Stabilität in der Organisation zu sichern

    • Wie du Silos durch End-to-End-Projekte und gemeinsame Workshops aufbrichst

    • Warum Prozessmanagement in einem Scale-up innerhalb von Wochen Ergebnisse liefern muss

    • Weshalb ein Prozess nicht dann erfolgreich ist, wenn er perfekt dokumentiert wurde, sondern wenn er den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden spürbar verbessert

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  • Von Balluff GPT zu Agentic AI

    Von Balluff GPT zu Agentic AI

    Die eigene KI-Plattform abzuschalten, kann ein Zeichen von Fortschritt sein.

    So formulierte es Patrick Wild, Head of Global IT / CIO bei Balluff, in der neuen Podcast-Folge.

    Zwei Jahre GenAI-Exploration.

    Und am Ende stand nicht das nächste große Plattform-Release.

    Sondern der Rückbau der eigenen KI-Plattform.

    Aber das ist nicht die eigentliche Geschichte.

    Die eigentliche Geschichte ist:

    Balluff hat nicht einfach eine KI-Plattform abgeschaltet.

    Balluff hat eine alte Entscheidung neu bewertet.

    2024 war selbst bauen richtig.

    2026 war selbst weiterbetreiben nicht mehr der beste Weg.

    Und genau daraus entsteht die größere Frage:

    Wie skaliert man KI, wenn sich das Ökosystem schneller weiterentwickelt als die eigene Roadmap?

    Balluff hatte BalluffGPT aufgebaut, um KI im Unternehmen sicher nutzbar zu machen.

    Eigene Plattform.
    Erste Use Cases.
    Erste Erfahrungen.

    Damals war das genau richtig.

    Copilot war aus Sicht von Balluff noch nicht reif genug.

    Also hat man selbst gebaut.

    Doch zwei Jahre später sah die Welt anders aus.

    Microsoft 365 Copilot war deutlich reifer.
    Die Integration in den Arbeitsalltag war stärker.
    Der Zugriff auf SharePoint, Teams und Unternehmenskontext brachte einen anderen Hebel.

    Doch der entscheidende Punkt war nicht nur die Produktreife.

    Es war die Geschwindigkeit.

    In einer Welt, in der sich Sprachmodelle fast wöchentlich weiterentwickeln, wird Geschwindigkeit selbst zum strategischen Argument.

    Wenn ein neues Modell in einer Plattform über Nacht verfügbar ist, muss man sich sehr genau fragen:

    Kann unsere Plattform mit dieser Geschwindigkeit mithalten?

    Oder will ich die Geschwindigkeit einfach nutzen?

    Genau deshalb wurde aus „Make“ irgendwann „Buy“.

    Nicht aus Bequemlichkeit.

    Sondern weil die eigene Plattformschicht plötzlich weniger Wert erzeugt hat als der Zugang zu einem reiferen Ökosystem.

    Und damit verändert sich auch die zentrale Frage.

    Nicht mehr:

    „Wie betreiben wir unsere eigene KI-Plattform?“

    Sondern:

    „Wie skalieren wir KI so, dass sie wirklich in Teams, Rollen und Prozesse hineinwächst?“

    Genau darüber spreche ich mit Patrick Wild in der neuen Folge von State of Process Automation.

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  • KI ist ein Betriebssystem

    KI ist ein Betriebssystem

    Welche Aufgabe soll KI übernehmen?
    Das ist oft schon zu klein gedacht.

    Denn wer KI nur in Use Cases denkt, baut meistens nur neue Einzellösungen.

    Ein Agent für Marketing.
    Ein Agent für Sales.
    Ein Agent für HR.
    Ein Agent für Finance.

    Klingt modern.

    Ist aber oft nur die alte Organisation mit KI-Stickern drauf.

    Die spannendere Frage ist:

    „Wie muss ein Unternehmen gebaut sein, damit KI in allen Prozessen wirken kann?“

    Genau darüber habe ich mit Felix Schlenther, Founder von AI FIRST in der neuen Folge von State of Process Automation gesprochen.

    Seine These:
    KI ist kein Tool.
    KI ist kein digitaler Mitarbeiter.
    KI ist ein Betriebssystem.

    Und das verändert den Blick auf alles.

    Denn ein Betriebssystem optimiert nicht nur einzelne Aufgaben.

    Es verbindet Daten, Prozesse, Tools, Entscheidungen und Feedback-Schleifen zu einem lernenden Gesamtsystem.

    Genau darüber sprechen wir in der neuen Folge.
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  • Das ROI-Paradox der Künstlichen Intelligenz

    Das ROI-Paradox der Künstlichen Intelligenz

    Der größte Fehler bei KI?

    Unternehmen messen sie wie eine klassische Software-Investition.

    So formulierte es Marco Geuer, Founder of The Data Economist, kürzlich in meinem Podcast.

    Er erklärte, warum so viele KI-Initiativen trotz hoher Investitionen keinen kurzfristigen ROI liefern.

    Der Denkfehler:

    Unternehmen erwarten von KI denselben Effekt wie bei klassischer Software:

    Kosten senken.
    Prozesse beschleunigen.
    ROI nach wenigen Monaten.

    Doch laut Marco entsteht der eigentliche Wert von KI oft ganz woanders:

    In schnelleren Entscheidungen.
    In besseren Lernprozessen.
    In höherer Anpassungsfähigkeit.

    Kurz gesagt:
    KI verändert nicht nur Prozesse.

    KI verändert die Entscheidungsfähigkeit einer Organisation.

    Deshalb fokussieren sich erfolgreiche Unternehmen nicht nur auf Automatisierung.

    Sie redesignen Workflows, Entscheidungswege und Zusammenarbeit.

    Und genau dieser Wert taucht anfangs oft in keiner Bilanz auf.

    Warum Unternehmen dadurch die falschen KI-Projekte priorisieren und woran man echten KI-Wert stattdessen erkennt, darüber sprechen wir in der Folge.

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  • Komplexität als Stärke

    Komplexität als Stärke

    Wertschöpfung entsteht nicht im Management. Sie entsteht auf Mitarbeiterebene.

    Und genau deshalb reicht es nicht, wenn Unternehmen ihre Zukunft nur im Führungskreis planen.

    Gerade bei Themen wie KI, neuen Geschäftsmodellen oder Transformation des gesamten Unternehmens suchen viele Organisationen nach dem, was ihnen Sicherheit gibt:

    Best Practices. Fünf-Jahres-Pläne. Klare Roadmaps.

    Aber was, wenn genau diese Logik nicht mehr reicht?

    Darüber habe ich mit Dr. Thomas Pisar gesprochen.

    Denn seine zentrale These ist: Viele Organisationen behandeln komplexe Probleme noch immer so, als wären sie nur kompliziert.

    Als könnte man sie analysieren. Planen. Abarbeiten. Kontrollieren.

    Doch in einer Welt, in der sich Technologie, Märkte und Kundenverhalten ständig verändern, braucht es etwas anderes:

    Organisationen, die lernen können. Mitarbeiter, die Signale wahrnehmen. Führung, die Unsicherheit aushält.

    In der Podcast-Folge sprechen wir darüber:

    Warum Best Practices bei komplexen Themen oft gefährlich werden.

    Warum Risiko und Unsicherheit nicht dasselbe sind.

    Warum Wertschöpfung nicht im Management passiert, sondern bei den Mitarbeitern.

    Wie Unternehmen mit kleinen Safe-to-Fail-Experimenten bessere Entscheidungen treffen.

    Und warum Zukunftsfähigkeit nicht durch weniger, sondern durch die richtige Komplexität entsteht.

    Denn der perfekte Plan macht ein Unternehmen nicht überlebensfähig.

    Überlebensfähig wird ein Unternehmen erst, wenn es auch dann handlungsfähig bleibt, wenn der Plan nicht mehr passt.

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  • Von dezentraler Automation zum zentralen Operating Model

    Von dezentraler Automation zum zentralen Operating Model

    Viele Unternehmen machen bei Automatisierung denselben Denkfehler:

    Sie glauben: Was am Anfang funktioniert, skaliert automatisch.

    Ein dezentraler Ansatz kann ein guter Start sein. Vor allem dann, wenn du schnell erste Use Cases umsetzen, Akzeptanz aufbauen und das Thema im Unternehmen sichtbar machen willst.

    Genau dieser Ansatz stößt aber oft an Grenzen, sobald Automatisierung nicht mehr nur lokal, sondern global funktionieren soll.

    Genau darüber spreche ich in der neuen Podcast-Folge mit Michaela Brandl, Global Lead Process Automation und Innovation bei Bilfinger.

    Michaela erzählt, warum Citizen Development für Bilfinger anfangs der richtige Weg war, um Automatisierung überhaupt im Konzern zu verankern.

    Sie zeigt aber auch, warum das allein noch keine skalierbare Automatisierung schafft. Denn wenn jeder Bereich für sich automatisiert, entstehen vor allem lokale Lösungen. Optimiert werden einzelne Inseln, nicht der Gesamtprozess.

    Und genau hier setzt der Perspektivwechsel an:

    weg von einzelnen Automatisierungsideen aus den Fachbereichen hin zu einem zentralen Operating Model mit Blick auf End-to-End-Prozesse, globale Standards und die jeweils passende Technologie.

    Wie Bilfinger diesen Weg gegangen ist und was andere Unternehmen daraus lernen können, darüber sprechen wir in der Folge.

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  • Von der Schatten-IT zur Business-IT-Fusion

    Von der Schatten-IT zur Business-IT-Fusion

    Viele Unternehmen reden gerade über GenAI, Agents und Vibe Coding.

    Aber intern arbeiten sie noch immer nach einem Modell aus einer anderen Zeit:

    Das Business bestellt.
    Die IT liefert.

    Und am Ende wundern sich alle, warum es zu langsam, zu teuer oder zu chaotisch wird.

    Genau das ist heute das Problem.

    Denn in einer Welt, in der Fachbereiche mit Low-Code, GenAI und neuen Tools selbst immer mehr umsetzen können, funktioniert die alte Trennung nicht mehr.

    Wer weiter in Silos denkt, baut keine Geschwindigkeit auf.
    Er baut nur schneller neue Schatten-IT.

    Genau darüber spreche ich in der neuen Podcast-Folge mit Prof. Dr. Ayelt Komus.

    Ayelt erklärt, warum die klassische Trennung zwischen Fachbereich und IT in vielen Unternehmen nicht mehr zur Realität passt.

    In dieser Folge lernst du:

    Warum Business-IT-Fusion mehr ist als bessere Abstimmung zwischen zwei Abteilungen

    Weshalb Shadow IT nicht einfach verboten werden kann, sondern neu eingeordnet werden muss

    Welche neuen Kompetenzen Fachbereiche und IT jetzt wirklich brauchen

    Warum CIOs heute viel mehr Enabler, Übersetzer und Change Agents sein müssen

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  • Wie Unternehmen AI-Projekte so aufsetzen, dass aus technischer Machbarkeit echte Adoption und Wirkung entsteht

    Wie Unternehmen AI-Projekte so aufsetzen, dass aus technischer Machbarkeit echte Adoption und Wirkung entsteht

    Ein KI-Agent ist schnell gebaut.

    Strategischen Mehrwert fürs Unternehmen daraus zu machen, ist der deutlich schwierigere Teil.

    Und genau an dieser Stelle bleiben viele Unternehmen hängen.

    Darüber habe ich mit Susanne Zach, Partner / AI & Data Lead bei EY, gesprochen.

    Denn die eigentliche Herausforderung beginnt nicht beim ersten KI-Agenten.

    Sondern bei der Frage:

    Wie wird aus einem ersten KI-Use-Case ein Vorhaben, das im Unternehmen echten Wert schafft?

    In der Podcast-Folge spielen wir diese Reise Schritt für Schritt durch:

    Wie starte ich überhaupt?
    Wie identifiziere ich die richtigen Potenziale?
    Wie priorisiere ich Use Cases sinnvoll?
    Woran erkenne ich, welcher Use Case sich zuerst eignet?
    Und wie komme ich vom POC zu einer Lösung, die wirklich skalierbar ist?

    Denn der erste POC ist nicht der Beweis, dass man es geschafft hat.

    Er ist nur der Punkt, ab dem die eigentliche Arbeit beginnt.

    Viel Spaß beim Anhören!


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