Von Balluff GPT zu Agentic AI

Wie Balluff KI in drei Stufen vom persönlichen Assistenten zur Agentic-AI-Strategie weiterentwickelt

Die eigene KI-Plattform abzuschalten, kann ein Zeichen von Fortschritt sein.

So formulierte es Patrick Wild, Head of Global IT / CIO bei Balluff, in der neuen Podcast-Folge.

Zwei Jahre GenAI-Exploration.

Und am Ende stand nicht das nächste große Plattform-Release.

Sondern der Rückbau der eigenen KI-Plattform.

Aber das ist nicht die eigentliche Geschichte.

Die eigentliche Geschichte ist:

Balluff hat nicht einfach eine KI-Plattform abgeschaltet.

Balluff hat eine alte Entscheidung neu bewertet.

2024 war selbst bauen richtig.

2026 war selbst weiterbetreiben nicht mehr der beste Weg.

Und genau daraus entsteht die größere Frage:

Wie skaliert man KI, wenn sich das Ökosystem schneller weiterentwickelt als die eigene Roadmap?

Balluff hatte BalluffGPT aufgebaut, um KI im Unternehmen sicher nutzbar zu machen.

Eigene Plattform.
Erste Use Cases.
Erste Erfahrungen.

Damals war das genau richtig.

Copilot war aus Sicht von Balluff noch nicht reif genug.

Also hat man selbst gebaut.

Doch zwei Jahre später sah die Welt anders aus.

Microsoft 365 Copilot war deutlich reifer.
Die Integration in den Arbeitsalltag war stärker.
Der Zugriff auf SharePoint, Teams und Unternehmenskontext brachte einen anderen Hebel.

Doch der entscheidende Punkt war nicht nur die Produktreife.

Es war die Geschwindigkeit.

In einer Welt, in der sich Sprachmodelle fast wöchentlich weiterentwickeln, wird Geschwindigkeit selbst zum strategischen Argument.

Wenn ein neues Modell in einer Plattform über Nacht verfügbar ist, muss man sich sehr genau fragen:

Kann unsere Plattform mit dieser Geschwindigkeit mithalten?

Oder will ich die Geschwindigkeit einfach nutzen?

Genau deshalb wurde aus „Make“ irgendwann „Buy“.

Nicht aus Bequemlichkeit.

Sondern weil die eigene Plattformschicht plötzlich weniger Wert erzeugt hat als der Zugang zu einem reiferen Ökosystem.

Und damit verändert sich auch die zentrale Frage.

Nicht mehr:

„Wie betreiben wir unsere eigene KI-Plattform?“

Sondern:

„Wie skalieren wir KI so, dass sie wirklich in Teams, Rollen und Prozesse hineinwächst?“

Genau darüber spreche ich mit Patrick Wild in der neuen Folge von State of Process Automation.

Viel Spaß beim Anhören!


👉 Falls du es verpasst hast 👈

Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:


Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?

Jetzt Podcast-Interview anfragen

Weitere Folgen

KI ist ein Betriebssystem

Welche Aufgabe soll KI übernehmen?Das ist oft schon zu klein gedacht.Denn wer KI nur in Use Cases denkt, baut meistens nur neue Einzellösungen.Ein Agent für Marketing.Ein Agent für Sales.Ein Agent für HR.Ein Agent für Finance.Klingt modern.Ist aber oft nur die alte Organisation mit KI-Stickern drauf.Die spannendere Frage ist:„Wie muss ein Unternehmen gebaut sein, damit KI in allen Prozessen wirken kann?“Genau darüber habe ich mit Felix Schlenther, Founder von AI FIRST in der neuen Folge von State of Process Automation gesprochen.Seine These:KI ist kein Tool.KI ist kein digitaler Mitarbeiter.KI ist ein Betriebssystem.Und das verändert den Blick auf alles.Denn ein Betriebssystem optimiert nicht nur einzelne Aufgaben.Es verbindet Daten, Prozesse, Tools, Entscheidungen und Feedback-Schleifen zu einem lernenden Gesamtsystem.Genau darüber sprechen wir in der neuen Folge.Viel Spaß beim Anhören!Viel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Das Agentic-AI-Playbook von McKinsey & RoboyoWie aus Daten Produkte werden, die Mehrwert schaffen (Ein Blick in eine Bank)Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »

Das ROI-Paradox der Künstlichen Intelligenz

Der größte Fehler bei KI?Unternehmen messen sie wie eine klassische Software-Investition.So formulierte es Marco Geuer, Founder of The Data Economist, kürzlich in meinem Podcast.Er erklärte, warum so viele KI-Initiativen trotz hoher Investitionen keinen kurzfristigen ROI liefern.Der Denkfehler:Unternehmen erwarten von KI denselben Effekt wie bei klassischer Software:Kosten senken.Prozesse beschleunigen.ROI nach wenigen Monaten.Doch laut Marco entsteht der eigentliche Wert von KI oft ganz woanders:In schnelleren Entscheidungen.In besseren Lernprozessen.In höherer Anpassungsfähigkeit.Kurz gesagt:KI verändert nicht nur Prozesse.KI verändert die Entscheidungsfähigkeit einer Organisation.Deshalb fokussieren sich erfolgreiche Unternehmen nicht nur auf Automatisierung.Sie redesignen Workflows, Entscheidungswege und Zusammenarbeit.Und genau dieser Wert taucht anfangs oft in keiner Bilanz auf.Warum Unternehmen dadurch die falschen KI-Projekte priorisieren und woran man echten KI-Wert stattdessen erkennt, darüber sprechen wir in der Folge.Viel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Das Agentic-AI-Playbook von McKinsey & RoboyoWie aus Daten Produkte werden, die Mehrwert schaffen (Ein Blick in eine Bank)Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »