Drogeriekette dm

Wie dm Prozessverantwortung in den Fachbereichen verankert und so Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette fördert

Felix Haefner und Vera Lutz treiben bei der Drogeriekette dm das Thema Prozessmanagement voran.

Ihr Ziel: Prozessverantwortung so im Unternehmen zu verankern, dass Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette wirklich funktioniert.

Denn genau daran scheitern viele große Organisationen: Jede Abteilung optimiert ihren eigenen Bereich, aber niemand steuert den Prozess vom Anfang bis zum Ende.

Ein zentraler erster Schritt bei dm war deshalb der Aufbau einer unternehmensweiten Prozesslandkarte.

Der Weg dorthin:

– Jedes Ressort erstellt zunächst eine eigene Prozessübersicht
– Prozesse werden auf einer höheren Ebene strukturiert beschrieben
– Anschließend werden die Schnittstellen zwischen den Ressorts zusammengeführt
– Begriffe und Prozessdefinitionen werden vereinheitlicht
– Daraus entsteht eine gemeinsame Prozesslandkarte für das gesamte Unternehmen

Der entscheidende Punkt dabei: Prozessmanagement funktioniert nicht über Folien, sondern über Verständnis.

Deshalb geht es nicht nur um Dokumentation, sondern darum,
– Mitarbeitende mit Prozessdenken vertraut zu machen
– Führungskräfte als Multiplikatoren einzubinden
– Rollen und Entscheidungsbefugnisse klar zu definieren
– Governance, Methoden und Standards zu etablieren

Denn erst wenn alle dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Sicht auf Prozesse haben, kann echte Zusammenarbeit entstehen.

Was Felix und Vera besonders betont haben: Die Herausforderung ist oft nicht, dass in einem Unternehmen zu wenig Wissen vorhanden ist.

Die eigentliche Herausforderung ist, dieses Wissen über Bereiche hinweg zusammenzubringen, an Schnittstellen sichtbar zu machen und in ein gemeinsames Prozessverständnis zu übersetzen.

Viel Spaß beim Anhören!


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