Strategische Diskontinuität statt AI-Aktionismus

Wie Unternehmen ihr Operating Model für nachhaltige KI-Vorteile neu aufstellen

Viele Unternehmen verwechseln gerade AI-Strategie mit AI-Aktionismus.

Hier ein Agent.
Dort ein Pilot.
Noch ein Use Case.

Dr. Carsten Linz warnt genau davor.

Denn so entsteht vielleicht hektischer Aktionismus.
Aber noch lange kein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil.

Der entscheidende Punkt aus dem Gespräch: Wer einfach AI auf das Bestehende draufsetzt, modernisiert oft nicht das Unternehmen. Er skaliert nur dessen Schwächen.

Denn in der Realität sind Prozesse in vielen Unternehmen eben nicht sauber dokumentiert.
Sie laufen anders, als es das Organigramm vermuten lässt.
Entscheidungen fallen nicht dort, wo sie offiziell fallen sollten.

Genau deshalb reicht es nicht, einfach AI-Aktionismus zu betreiben.

Was es stattdessen braucht, ist strategische Diskontinuität.

Und das bedeutet ausdrücklich nicht, alles Bewährte über Bord zu werfen.

Im Gegenteil: Transformation funktioniert nur dann, wenn man auch anerkennt, was in der Vergangenheit funktioniert hat.

Aber man muss gleichzeitig bereit sein, bestimmte Bereiche radikal neu zu denken.

Denn wenn Unternehmen AI wirklich nativ und agentisch denken, dann hat das eben nicht nur Auswirkungen auf einzelne Tools.

Es hat substanzielle Auswirkungen auf:
Prozesse
Das Operating Model
Einzelne Funktionen und Domänen
Und langfristig sogar auf das Geschäftsmodell

Viel Spaß beim Anhören!


👉 Falls du es verpasst hast 👈

Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:


Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?

Jetzt Podcast-Interview anfragen

Weitere Folgen

Wie KI die Beratungsindustrie radikal verändert

Wer wegen KI auf Juniors verzichtet, macht einen teuren Fehler.Das sagt Martin Hinz, Vorstand der ConVista Consulting AG, in der neuen Podcast-Folge.KI verändert viele Aufgaben in der Beratung:Sie schreibt Code.Sie unterstützt bei Konzepten, Angeboten und Dokumentationen.Sie analysiert Prozesse.Und sie dient als Sparringspartner für neue Ideen.Doch KI macht Berater nicht überflüssig.Sie verändert ihre Rolle.Weniger Produktion.Mehr Einordnung.Mehr kritische Fragen.Und volle Verantwortung für das Ergebnis.Denn kein Berater kann einem Kunden sagen:„Das Konzept war nicht perfekt, aber die KI hat es geschrieben.“Die Zukunft der Beratung entscheidet sich nicht durch weniger Menschen, sondern durch das Zusammenspiel von KI, Erfahrung und neuen Talenten.Darüber spreche ich mit Martin in der neuen Folge.Viel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Von Balluff GPT zu Agentic AI: Wie Balluff KI in drei Stufen vom persönlichen Assistenten zur Agentic-AI-Strategie weiterentwickeltKI ist nicht nur ein Tool und nicht nur ein Mitarbeiter – KI wird zum Betriebssystem des Unternehmens.Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »

Woom Bikes: Erfolgsprozesse

Zwei Väter bauen in ihrer Garage Fahrräder für ihre eigenen Kinder.13 Jahre später verkauft das Unternehmen 400.000 Fahrräder pro Jahr.Was wie eine klassische Erfolgsgeschichte klingt, bringt eine entscheidende Herausforderung mit sich:Wie wächst ein Unternehmen weiter, ohne dass die eigenen Prozesse irgendwann zum Engpass werden?Genau darüber spreche ich mit Lukas Strobl, der bei woom das Business Process Management verantwortet, in der neuen Podcast-Folge.Denn auf dem Weg vom Start-up zum Scale-up reicht es irgendwann nicht mehr, für zusätzliches Geschäft einfach zusätzliche Mitarbeitende einzustellen.Plötzlich müssen 30.000, 40.000 oder 60.000 Fahrräder mehr bestellt, transportiert und verkauft werden – möglichst mit denselben personellen Ressourcen.Gleichzeitig verändern sich Märkte, Systeme und Teams so schnell, dass ein Prozess, der heute dokumentiert wird, wenige Wochen später schon wieder überholt sein kann.Lukas erklärt, wie woom versucht, genau diese Herausforderung zu lösen: mit klaren Verantwortlichkeiten, einer Key-User-Struktur und Projekten, die nicht nur einzelne Abteilungen optimieren, sondern das gesamte Unternehmen verbinden.In dieser Folge lernst du:Wie woom Prozesse aufgebaut hat, die das schnelle Wachstum des Unternehmens unterstützenWarum Process Owner und Key User entscheidend sind, um Wissen und Stabilität in der Organisation zu sichernWie du Silos durch End-to-End-Projekte und gemeinsame Workshops aufbrichstWarum Prozessmanagement in einem Scale-up innerhalb von Wochen Ergebnisse liefern mussWeshalb ein Prozess nicht dann erfolgreich ist, wenn er perfekt dokumentiert wurde, sondern wenn er den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden spürbar verbessertViel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Von Balluff GPT zu Agentic AI: Wie Balluff KI in drei Stufen vom persönlichen Assistenten zur Agentic-AI-Strategie weiterentwickeltKI ist nicht nur ein Tool und nicht nur ein Mitarbeiter – KI wird zum Betriebssystem des Unternehmens.Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »