Strategische Diskontinuität statt AI-Aktionismus

Wie Unternehmen ihr Operating Model für nachhaltige KI-Vorteile neu aufstellen

Viele Unternehmen verwechseln gerade AI-Strategie mit AI-Aktionismus.

Hier ein Agent.
Dort ein Pilot.
Noch ein Use Case.

Dr. Carsten Linz warnt genau davor.

Denn so entsteht vielleicht hektischer Aktionismus.
Aber noch lange kein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil.

Der entscheidende Punkt aus dem Gespräch: Wer einfach AI auf das Bestehende draufsetzt, modernisiert oft nicht das Unternehmen. Er skaliert nur dessen Schwächen.

Denn in der Realität sind Prozesse in vielen Unternehmen eben nicht sauber dokumentiert.
Sie laufen anders, als es das Organigramm vermuten lässt.
Entscheidungen fallen nicht dort, wo sie offiziell fallen sollten.

Genau deshalb reicht es nicht, einfach AI-Aktionismus zu betreiben.

Was es stattdessen braucht, ist strategische Diskontinuität.

Und das bedeutet ausdrücklich nicht, alles Bewährte über Bord zu werfen.

Im Gegenteil: Transformation funktioniert nur dann, wenn man auch anerkennt, was in der Vergangenheit funktioniert hat.

Aber man muss gleichzeitig bereit sein, bestimmte Bereiche radikal neu zu denken.

Denn wenn Unternehmen AI wirklich nativ und agentisch denken, dann hat das eben nicht nur Auswirkungen auf einzelne Tools.

Es hat substanzielle Auswirkungen auf:
Prozesse
Das Operating Model
Einzelne Funktionen und Domänen
Und langfristig sogar auf das Geschäftsmodell

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