Der Prozess zur Innovation

Warum echte Innovation kein Zufall ist – sondern ein methodischer Prozess | Martin Pattera

„Innovation beginnt nicht mit ‚Was könnten wir bauen?‘ – sondern mit ‚Was will der Kunde wirklich erreichen?‘“

„Wer Innovation mit einer Technologie wie z.B. AI beginnt, statt mit einem echten Problem, löst am Ende oft gar nichts.“

So formulierte es Martin Pattera, Gründer und Geschäftsführer von MYLES, kürzlich in unserem Podcast.

Seine These: Innovation scheitert selten an der Technologie – sondern fast immer daran, dass das eigentliche Problem nicht verstanden wurde.

Martin verfolgt einen anderen Ansatz:

Bevor auch nur ein Konzept oder MVP entsteht, wird der sogenannte „Job to be done“ Schritt für Schritt durchleuchtet – lösungsfrei, technologieoffen und messbar.

Das beginnt mit zwei zentralen Fragen:

-Für wen wollen wir eigentlich Wert schaffen?

-Und was will diese Person wirklich erreichen?

Doch dabei bleibt es nicht:

Diese Antworten werden systematisch in eine Job Map überführt.

Und anhand von acht universellen Schritten wird die Aufgabe des Kunden in ihre Bestandteile zerlegt – und in jedem Schritt wird analysiert,

  • wo Zeit verloren geht,

  • wo Fehler passieren,

  • und wo Effizienz leidet.

Das Resultat:

Ein vollständiges Modell aller Kundenbedürfnisse – priorisiert nach Relevanz.

Eine Innovationslandkarte, die zeigt, wo echte Potenziale liegen – und wo heute noch keiner hinschaut.

In der aktuellen Podcast-Folge habe ich mit Martin genau diese Methodik Schritt für Schritt herausgearbeitet – von den ersten Fragen bis zur Job Map und Priorisierung der größten Chancen.

So wird Innovation vom Zufall zur Methode – und Flops zur Ausnahme.


👉 Falls du es verpasst hast 👈

Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:


Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?

Jetzt Podcast-Interview anfragen

Weitere Folgen

Woom Bikes: Erfolgsprozesse

Zwei Väter bauen in ihrer Garage Fahrräder für ihre eigenen Kinder.13 Jahre später verkauft das Unternehmen 400.000 Fahrräder pro Jahr.Was wie eine klassische Erfolgsgeschichte klingt, bringt eine entscheidende Herausforderung mit sich:Wie wächst ein Unternehmen weiter, ohne dass die eigenen Prozesse irgendwann zum Engpass werden?Genau darüber spreche ich mit Lukas Strobl, der bei woom das Business Process Management verantwortet, in der neuen Podcast-Folge.Denn auf dem Weg vom Start-up zum Scale-up reicht es irgendwann nicht mehr, für zusätzliches Geschäft einfach zusätzliche Mitarbeitende einzustellen.Plötzlich müssen 30.000, 40.000 oder 60.000 Fahrräder mehr bestellt, transportiert und verkauft werden – möglichst mit denselben personellen Ressourcen.Gleichzeitig verändern sich Märkte, Systeme und Teams so schnell, dass ein Prozess, der heute dokumentiert wird, wenige Wochen später schon wieder überholt sein kann.Lukas erklärt, wie woom versucht, genau diese Herausforderung zu lösen: mit klaren Verantwortlichkeiten, einer Key-User-Struktur und Projekten, die nicht nur einzelne Abteilungen optimieren, sondern das gesamte Unternehmen verbinden.In dieser Folge lernst du:Wie woom Prozesse aufgebaut hat, die das schnelle Wachstum des Unternehmens unterstützenWarum Process Owner und Key User entscheidend sind, um Wissen und Stabilität in der Organisation zu sichernWie du Silos durch End-to-End-Projekte und gemeinsame Workshops aufbrichstWarum Prozessmanagement in einem Scale-up innerhalb von Wochen Ergebnisse liefern mussWeshalb ein Prozess nicht dann erfolgreich ist, wenn er perfekt dokumentiert wurde, sondern wenn er den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden spürbar verbessertViel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Von Balluff GPT zu Agentic AI: Wie Balluff KI in drei Stufen vom persönlichen Assistenten zur Agentic-AI-Strategie weiterentwickeltKI ist nicht nur ein Tool und nicht nur ein Mitarbeiter – KI wird zum Betriebssystem des Unternehmens.Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »

KI ist ein Betriebssystem

Welche Aufgabe soll KI übernehmen?Das ist oft schon zu klein gedacht.Denn wer KI nur in Use Cases denkt, baut meistens nur neue Einzellösungen.Ein Agent für Marketing.Ein Agent für Sales.Ein Agent für HR.Ein Agent für Finance.Klingt modern.Ist aber oft nur die alte Organisation mit KI-Stickern drauf.Die spannendere Frage ist:„Wie muss ein Unternehmen gebaut sein, damit KI in allen Prozessen wirken kann?“Genau darüber habe ich mit Felix Schlenther, Founder von AI FIRST in der neuen Folge von State of Process Automation gesprochen.Seine These:KI ist kein Tool.KI ist kein digitaler Mitarbeiter.KI ist ein Betriebssystem.Und das verändert den Blick auf alles.Denn ein Betriebssystem optimiert nicht nur einzelne Aufgaben.Es verbindet Daten, Prozesse, Tools, Entscheidungen und Feedback-Schleifen zu einem lernenden Gesamtsystem.Genau darüber sprechen wir in der neuen Folge.Viel Spaß beim Anhören!Viel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Das Agentic-AI-Playbook von McKinsey & RoboyoWie aus Daten Produkte werden, die Mehrwert schaffen (Ein Blick in eine Bank)Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »