Digitale Wissenszwillinge

Der entscheidende Wettbewerbsvorteil für deutsche Unternehmen | Antonius Gress

Der größte Wettbewerbsvorteil von mittelständischen Unternehmen heißt nicht KI.

„Er sitzt in Besprechungen, tippt E-Mails – und geht bald in Rente.“

Denn in vielen Organisationen liegt der entscheidende Wettbewerbsvorteil nicht im Tech-Stack, sondern im Kopf einzelner Mitarbeitender – oft ungenutzt, oft ungesichert.

„Standort, Energiekosten, Bürokratie – vieles ist heute nicht mehr beeinflussbar“, sagt Antonius Gress, Co-Founder & Managing Director von Blockbrain.

„Aber wie wir mit unserem Wissen umgehen, das liegt zu 100 % in unserer Hand.“

In der neuen Podcast-Folge schildert er, wie Unternehmen im DACH-Raum wertvolles Wissen oft verlieren, weil es nicht systematisch genutzt wird:

  • Es steckt in Köpfen statt in Systemen.

  • Es ist unstrukturiert, nicht auffindbar – oder gar nicht dokumentiert.

  • Es ist personengebunden – nicht organisationsweit verfügbar.

Dabei gäbe es längst Wege, um Wissen strategisch nutzbar zu machen:

Durch digitale Wissenszwillinge, die Erfahrungswissen erfassen, strukturieren und jederzeit verfügbar machen.

Durch intelligente Workflows, die Wissen dort bereitstellen, wo es gebraucht wird.

Antonius bringt es auf den Punkt:

„Ich sollte jede Frage nur einmal beantworten. Jedes Problem nur einmal lösen. Und jeden Fehler nur einmal machen.“

Was einmal erklärt ist, wird systematisch verfügbar gemacht – für andere, für später, für bessere Entscheidungen.

Sein Appell:

Wissen zu sichern und zu nutzen, ist Führungsverantwortung.

Und wer sein Wissen nicht nutzt, verliert nicht nur Zeit – sondern langfristig auch Wettbewerbsfähigkeit.

Denn was nützt jahrzehntelanges Know-how, wenn es mit der nächsten Pension verschwindet?

Wie man genau vorgeht, um das Wissen zu sichern und strategisch zu nutzen – darüber habe ich ausführlich mit Antonius in der neuen Podcast-Folge gesprochen.


👉 Falls du es verpasst hast 👈

Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:


Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen? Die zwei Möglichkeiten:

  • Podcast-Interview: Teile dein Wissen mit der gesamten State of Process Automation Community. (Hier klicken)

  • Work with us: Unsere Stammhörer könnten deine zukünftigen Kunden sein. (Hier klicken)

Weitere Folgen

Ohne Human Intelligence bleibt KI unter ihren Möglichkeiten | Herbert Lohninger

KI soll bei uns niemanden ersetzen.KI soll aber jeden entlasten.Mit genau dieser Haltung spricht Herbert Lohninger (CDO der ACP-Gruppe) in der neuen Podcast-Folge darüber, wie KI in der Praxis wirklich Wert liefert.Sein Ansatz: User First.Nicht „Was kann KI?“, sondern: Was brauchen Menschen, damit Arbeit leichter wird und Ergebnisse besser werden?Herbert setzt dabei bewusst auf die Kombination aus Human Intelligence und KI.Denn KI ist kein Ersatz. Sie verstärkt die Fähigkeiten der Mitarbeiter und nimmt Routinearbeit ab.Was du aus der Folge mitnimmst:Wie stellst du User First so konsequent in den Mittelpunkt, dass neue Technologien die Arbeit der Mitarbeiter wirklich erleichtern?Wie baust du KI-Kompetenz im Unternehmen systematisch auf – über Enablement, Austauschformate und Skills für unterschiedliche Rollen?Wie ist Herberts Vorgehen, um KI wertbringend umzusetzen – von den ersten Use Cases bis zur Skalierung?Viel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Das Agentic-AI-Playbook von McKinsey & RoboyoWie aus Daten Produkte werden, die Mehrwert schaffen (Ein Blick in eine Bank)Bist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »

6 Fehler in der Prozessarchitektur, die Transformation blockieren

Zu viele Unternehmen haben zu viele Definitionen für „Prozess“.Und genau deshalb bleibt eine Transformation oft dort stecken, wo sie starten müsste:In der Prozessarchitektur.So hat es Simone Glitsch im Podcast auf den Punkt gebracht.Und dabei sechs Fehler genannt, die sie in Unternehmen ständig sieht:Die 6 Fehler:1) Prozesse werden falsch zugeschnitten. Man schneidet nach Aufgaben und Abteilungen statt nach einem klaren Ergebnis.2) Prozessketten fehlen. Jeder optimiert seinen Abschnitt, aber niemand gestaltet den Ablauf über Schnittstellen hinweg.3) End-to-End wird verwechselt. Man nennt den IT-Flow „E2E“, obwohl die reale Arbeit davor und danach nicht mitgedacht wird.4) Man ertrinkt in Details. Es entstehen BPMN-Kunstwerke statt einer Landkarte, die Orientierung gibt.5) Durchführungsverantwortung ist unklar. Es gibt Rollen, aber niemand kann sagen, wofür er im Prozess wirklich verantwortlich ist.6) Die Prozesshierarchie wird missverstanden. Man presst Prozesse in Level 1–5, obwohl klare, unveränderliche Zuschnittkriterien fehlen.Der entscheidende Gedanke dahinter: Die Arbeitsteilung haben wir perfektioniert. Zusammenarbeit steuern wir immer noch wie 1995.Wie man diese Fehler vermeidet, darüber spreche ich mit Simone in der neuen Podcast-Folge.Viel Spaß beim Anhören! Jetzt Podcast-Folge anhören! 👉 Falls du es verpasst hast 👈 Hier sind zwei der kürzlich veröffentlichten Podcast-Folgen, die du gehört haben solltest:Wie die Eberspächer Group ihr Corporate-KI-Programm skaliert, um KI systematisch in Prozesse zu bringenProcess Excellence: Wie Lorenz Snack-World Prozesse zum Betriebssystem der Zusammenarbeit machtBist du bereit, gemeinsam einen noch größeren Mehrwert für die Community zu schaffen?Jetzt Podcast-Interview anfragenPowered by beehiiv

Folge anhören »