Der Wissensträger geht in Pension, was nun?

Herausforderungen und Lösungen aus der Praxis für die digitale Konservierung von Betriebs-Know-how | Herbert Andert

Mühsam erworben, plötzlich verschwunden: Wenn Mitarbeiter in Rente gehen, verlieren viele Unternehmen wertvolles Wissen.

Stell dir vor, dein erfahrenster Mitarbeiter geht in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihm verlässt nicht nur eine Person das Unternehmen, sondern auch jahrzehntelanges Know-how, das meist nirgends dokumentiert ist.

Die Folge?

Projekte geraten ins Stocken, Entscheidungen dauern länger, und Fehler häufen sich – einfach, weil das Wissen plötzlich fehlt.

Dieses Szenario ist kein Einzelfall.

Herbert Andert, Corporate Department Manager Automation & Industrial Digitalisation bei der VTU Engineering GmbH, schildert das Problem aus erster Hand: In vielen Unternehmen herrscht Panik, weil sie keinen Plan haben, wie sie das wertvolle Erfahrungswissen ihrer Mitarbeiter sichern sollen.

Der Verlust wird zum massiven Engpass. Denn die Abhängigkeit von einzelnen Know-how-Trägern wächst – und damit auch das Risiko, dass das Unternehmen im entscheidenden Moment nicht handlungsfähig ist.

Es gibt jedoch Lösungsansätze. Herbert spricht davon, das wertvolle Wissen der Mitarbeiter in ein „Digitales Denkmal“ zu verwandeln.

Das bedeutet, das Erfahrungswissen systematisch zu erfassen, zu digitalisieren und so zu konservieren, dass es jederzeit wieder abrufbar ist.

Dieses „Digitale Denkmal“ geht weit über klassische Dokumentation hinaus: Es ist der digitale Zwilling des Expertenwissens. So kann auch nach dem Abgang von Schlüsselpersonen auf das jahrzehntelange Know-how zugegriffen werden.

Höre dir jetzt die gesamte Podcast-Folge an und erfahre, wie du das wertvolle Wissen deiner Mitarbeiter sicherst, bevor es für immer verloren geht!


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